Die traditionelle chinesische Medizin betrachtet die Meridiane und die Kollateralen (Verbindungsmeridiane) als Bahnen, durch die die vitale Energie strömt. Sie bilden ein Netz, das die verschiedenen inneren und äußeren Teile des Körpers verbindet und die Funktion des gesamten Organismus reguliert. Die Akupunktur hat bewiesen, dass es eine Wechselbeziehung zwischen den Meridianen und den ihnen zugeordneten Organen gibt.
Auf diese Weise können bestimmte Organstörungen durch einen beeinträchtigten Energiefluss am entsprechenden Meridian angezeigt werden. Umgekehrt ist es möglich, dass energetische Störungen am Meridian auf das entsprechende Organ negativ einwirken.